Zur Generalversammlung des dritten Zuges wurde am 11.01.2012 in das Vereinslokal Bauernschänke Wienken eingeladen, wo der Zug seinen gegenwärtig 108 Mitgliedern Kartoffelsalat, Würstchen und Freibier spendierte. Der Kartoffelsalat, 'made by Anne', genießt unter den Mitgliedern einen außerordentlichen Ruf. Der Termin ist Traditiosgemäß in enger zeitlicher Bindung an den Feiertag der "Heiligen Drei Könige" gelehnt, welche als "Weise" auf der Suche nach dem König der Juden waren. Das sogenannte "3 - Königs - Treffen" fand über 60 Jahre regelmäßig unmittelbar vor der Generalversammlung statt um wichtige Aspekte zu besprechen und vor allem den Dienstälteren und damit "weisen" Schützenbrüdern und deren Erfahrungen  Gehör  zu anstehenden Aspekten der Generalversammlung zu schenken.

Aufgrund veränderten Geschäftsjahres und damit einhergehender veränderter Lage des Termins zur Delegiertenversammlung war es Wunsch des Vorstandes (unseres Bürgerschützenvereins), dass die Züge ihre Generalversammlungen in engem zeitlichen Bezug zur Delegiertenversammlung im Oktober eines jeden Jahres verlegen. Die Begründung ist nachvollziehbar: Evtl anstehende abstimmungsbedürftige Begebenheiten sollten Zeitnah im Zug besprochen werden können und die jeweils Delegierten dann damit auch mit der (aktuellen) Stimme des Zuges stimmen können.

Mit großer Mehrheit sprachen sich die Anwesenden der Generalversammlung in Anlehnung an die Tradition des 3 - Königs - Treffens mit deutlicher Mehrheit für den alten Gebrauch aus. Dies ist sehr bemerkenswert, denn der Zug spricht damit dem bisherigen und allen zukünftigen Vorständen ein hoffentlich noch lang dauerndes unerschütterliches Vertrauen aus, denn es stattet ihn mit einem großen und dauerhaften Vertrauensvorschuß aus, da eben nun nicht mehr evtl. aktuelle Dinge zeitnah besprochen werden können. Der Vorstand ist sich dieser Ehre bewußt und wird auch in Zukunft auch einzelnen Mitgliedern gegenüber wohlwollend agieren, ist doch die Generalversammlung das höchste Organ des Zuges, welches den Vorstand zur und mit der Führung der Geschäfte beauftragt.

Die Generalversammlung des III. Zuges war insgesamt eine bemerkenswerte und ist sicherlich ein Meilenstein und soll keinen Wendepunkt der vergangenen 60 Jahre der Geschichte des III. Zuges markieren.

Der Hauptzugführer Werner Stadtsholte konstatierte auf der Generalversammlung am 16.01.2012 vor 24 Mitgliedern vollkommen richtig den Umstand, dass mit der Entlastung des Vorstandes eine Geschäftsführung verabschiedet wurde, welcher eine volle Amtsperiode seine Arbeit erledigte, ohne dass ein einzelnes Amt unbesetzt war, um-, wiederbesetzt werden musste oder kommisarisch in Personalunion ausgeübt wurde und damit ein Novum im Vergleich des dazu vorangegangen Jahrzehnts darstellt. Für jedes Mitglied, welches die schwierigen Jahre des Schrumpfens von über 148 auf knapp 60 Mitglieder nicht nur miterlebte, sondern auch und vor allem trotz dieser Schwierigkeiten nicht nur mitgestaltete, sondern dennoch auch aktiv teilnahm, ist die positive Entwicklung eine Wohltat und so ist es Folgerichtig sich nun in eine Phase der Gestaltung zu bewegen.

In diesem Kontext und einer im letzten Jahr äußerst fragwürdig geführten Diskussion einer Beitragsanpassung und der dahinter stehenden Frage inwieweit die Anpassung und die resultierende Höhe des neuen Beitrages in der Wahrnehmung anderer Bürgerschützen das neue Wesen des III. Zuges darstellt oder überhaupt noch jenes des Bürgerschützenvereins, wurde der Versammlung aufgrund der Erfahrung dieser Diskussion eine Zugordnung zur Abstimmung vorgelegt, die die Erfahrungen und Besonderheiten des III. Zuges berücksichtigt, die damit in Form der NIederschrift das Wesen des Zuges annehmen soll und mit allen auf der Versammlung besprochenen Vor- und Nachteilen, Zeichen der Phase der Gestaltung ist und damit eine langjährige Tradtion verabschiedete, welche immerhin 62 Jahre dauerte.

Die mit der Einladung vermisste Ankündigung oder Aushändigung der Zugordnung, nebst diskutierter Vorschläge einiger Anpassungen, wurde durch die Versammlung mit großer Mehrheit angenommen. Dies ist ein herausragendes Ereignis, nicht zuletzt deshalb, da der Zug im Gegensatz zu anderen Zügen des Bürgerschützenvereins, Zweitmitgliedern nun auch schriftlich, in der Ordnung niedergelegt und nun verbindlich verfasst, das volle Stimmrecht gewährt und ist damit ein demokratischer wie auch gerechter Meilenstein. Die überarbeite Fassung wird der nächsten Generalversammlung zur Abstimmung vorgelegt.

Für diejenigen welche der Generalversammlung nicht beiwohnen konnten sei angemerkt, dass die Zugordnung noch nicht ordnungsgemäß verarbschiedet ist und  nicht mehr der Umstand ob eine Ordnung gewollt ist, abgestimmt werden wird, sondern ob die überarbeitete Fassung den gewünschten Änderungen entspricht. Für die Gültigkeit ist es entscheidend, dass diese auf der nächsten Generalversammlung verabschiedet wird. Insoweit bittet der Zug bereits jetzt um rege Teilnahme an der nächsten Generalversammlung und auch um Hinweise, Anregungen und natürlich werden auch Anträge angenommen.  

Insgesamt soll die Ordnung Rechte und Pflichten aller Beteiligter, die der Mitglieder und die des Zugvorstandes regeln. Weiter sieht die neue Ordnung z.B. Regelungen zum Wahlprozedere vor oder z.B. mind. 14 Tage vor der Generalversammlung unter Benennung etwaig anstehender Punkte einzuladen. Anträge, auch auf Basis der Tagungsordnung, können von Mitgliedern bis zu 8 Tage vor der Versammlung eingereicht werden.

Eine von der Versammlung gewünschte Änderung betrifft unter anderem z.B. den Umstand der Verfahrensweise des Ausschlußes von Mitgliedern. Die der Versammlung vorgelegte und damit weder entgültige oder verabschiedete  Version der Ordnung kann am Ende des Textes heruntergeladen werden (siehe weiter unten).

Weiterhin wies der Hauptzugführer mit großem und berechtigten Stolz auf den Umstand hin, mit der Wiederwahl des Vorstandes und der einstimmigen Wahl von TImo Linschmann nun auch einen Jugendoffizier in seinen Reihen zählen zu dürfen - Ein Umstand, den es in der Geschichte des dritten Zuges nicht sehr oft gegeben hat und Unterstützung eines jeden einzelnen vorausgesetzt, auch zu einem Aufleben und insgesamt zu einem Wendepunkt der wichtigen Jugendarbeit führen wird.

Als zweiter Kassenprüfer wurde Daniel Plate gewählt, welcher Alfred Framme in diesem Jahr in seiner Aufgabe als ersten Kassenprüfer unterstützen wird.

 

 

Einladung zur Generalversammlung  > Klick hier <

Vorgelegte Version der Zugordnung  > Klick hier < (ca. 0,5 MB)